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Projekt: Leben und Arbeiten im Oldenburger Land

29. Juli 2014

Die Projektwoche ist eine regelmäßige Veranstaltung unserer Schule, die Gelegenheit gibt, für eine Woche aus der alltäglichen Schulroutine auszubrechen. Es besteht dann die Gelegenheit, aus einem breiten Spektrum angebotener Projekte auszuwählen und über 'den eigenen Tellerrand' hinauszublicken.

Bei unserem Projekt Leben und Arbeiten im Oldenburger Land ging es uns darum, mehr über die Menschen und das Oldenburger Land zu erfahren. Wie leben und arbeiten die Menschen? Und welche Veränderungen gab es? Während unserer gemeinsamen Zeit sahen wir uns vier Betriebe an und konnten so in drei Tagen viel über die landwirtschaftliche Arbeit und das Leben im Oldenburger Land erfahren.

Erster Tag

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Scheune und Käserei der Hofgemeinschaft Grummersort.

Am ersten Tag unseres Projektes waren wir auf dem biologisch-dynamischen Landbauernhof „Hofgemeinschaft Grummersort“, der zwischen Oldenburg und Bremen am Rande eines unter Naturschutz gestellten Moorgebietes liegt. „Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise will den Erdorganismus als physische Grundlage des Menschen und allen Lebens verstehen, ihn achten und ihn entsprechend behandeln.“ (Flyer der Hofgemeinschaft)

Auf dem Hof wurden uns die Viehhaltung, der Ackerbau, der Gemüseanbau, die Käserei und die Bäckerei gezeigt und näher erläutert.

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Die Getreidemühle malt das Korn mit traditionellen Mühlsteinen so, dass die Nährstoffe erhalten bleiben.

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Backstube mit holzbefeuertem Steinofen.

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Viele Vollkornbrote und - wie hier dargestellt - Schwarzbrote bekommen im Ofen viel Zeit für den Backvorgang.

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Traditionelle Werkzeuge werden auch noch eingesetzt.

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Tomaten, Basilikum, …

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…, Gurken, Paprika, …

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…, Kartoffeln … das Sortiment ist groß.

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Entspanntes Leben bei Schweinen, …

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… Rindviechern, …

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…, Ziegen und Schafen.

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Im Naturschutzgebiet Wittemoor hat man einen historischen Bohlenweg rekonstruiert.

Zweiter Tag

Am zweiten Tag des Projektes besuchten wir die Storchenpflegestation in Berne. Dieses privat finanzierte Projekt beherbergt 50 flugunfähige Störche und bietet weiteren 50 Störchenpaaren ein Sommerquartier. Es ist die größte Brutkolonie Norddeutschlands.

In einem Vortrag erfuhren wir etwas über die Lebensweise der Störche, ihr Zugverhalten und ihre Ernährung. Beispielsweise lernten wir, dass Störche zum Fliegen die Thermik nutzen müssen. So ergeben sich zwei große Routen, auf denen sie das Mittelmeer an schmalen Stellen überqueren, um bis nach Afrika zu ziehen und dort zu überwintern. Auf dieser Strecke lauern viele zivilisatorische Gefahren, z. B. Windkraftanlagen und Hochspannungsleitungen.

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Der Weißstorch ist ein Segler.

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Storch im Horst.

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Viel los in der Brutkolonie!

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Nils, die vereinsamte Nilgans, wird durchgefüttert.

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Trauerschwäne on tour.

Dritter Tag

'Wachsen oder Weichen' - diese Regel dominiert die konventionelle Landwirtschaft seit vielen Jahren. Manch ein kleinerer Betrieb findet aber auch eine Nische, in der er wirtschaften kann. So hat Familie Bellers erfolgreich eine expandierende Pensionspferdehaltung für Islandpferde aufgebaut, die wir am dritten Tag besuchten.

Deshalb stehen dem Bellershof nun eine ganze Menge dieser kleinen, robusten Pferde, die vom eigenem Grünland ernährt werden können.

In der Nachbarschaft hat Familie Fortmann ebenfalls erfolgreich eine Marktnische in der konventionellen Landwirtschaft gefunden. Sie betreibt eine Alpakazucht. Auf der Farm leben ca. 70 Alpakas zum Züchten und zum Verkauf der Wolle. Diese hochwertige Wolle wird zum Teil zu Kleidungsstücken verarbeitet und auch im Hofladen verkauft.

Außerdem betreibt die Familie ein Melkhus, in dem sie verschiedene erfrischende Milchprodukte verkauft und Gäste bewirtschaftet.

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Islandpferde sind robuste Kleinpferde für Freizeit und Sport.

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Der Islandpferdehof wird erweitert mit einem neuen Offenstall

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Allgegenwärtig im Oldenburger Land: der Mais.

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Kuhle Erfrischungen gibt’s in diesem Melkhus.

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Jedes Alpaka hat eine individuelle Frisur.

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Wenn ich einmal groß bin ...