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Architektur und Kultur im Norden

11. Dezember 2015

Der Traditionsschiffhafen

Der Traditionsschiffhafen

... war für 21 Schüler und Schülerinnen aus der GTA, der FOS, dem BGy und der Berufsschule das Motto in der Projektwoche. Unterstützt von Frau Roggensack und Herrn Larisch, wurden Ausflüge in die Hamburger Hafen City, die Bremer Überseestadt und die Bremer Innenstadt geplant und durchgeführt. Am letzten Tag der Projektwoche sichteten die Schüler Fotos und verfassten Texte zur Dokumentation des Projektes.

Hafencity / Speicherstadt Hamburg

Der Traditionsschiffhafen

Die Speicherstadt

Wir, als Gruppe, waren für die Hamburger Hafencity zuständig und haben einen Rundgang zu den wichtigsten und architektonisch interessantesten Gebäuden gemacht.

Die Hafencity bietet mit 157 Hektar genug Platz für viele Sehenswürdigkeiten. Hierzu zählen z.B. die Elbphilharmonie, das Überseequartier, der Marco-Polo-Tower und die Speicherstadt. Insgesamt wurden mehr als 11 Milliarden Euro für den Aufbau und die Sanierung des Geländes investiert.

Bei einem Rundgang haben wir die wichtigsten Gebäude einmal aus der Nähe betrachtet und uns darüber informiert. Angefangen haben wir bei dem Kesselhaus um allgemeine Informationen über die Hafencity zu bekommen. Im Anschluss haben wir uns die Elbphilharmonie angeschaut. Sie ist ein Konzerthaus mit 250 Zimmern, 45 Wohnungen und mit rund 500 Stellplätzen. Die Glaskonstruktion auf dem Dach ist bis zu 110 Meter hoch und mittlerweile ein Wahrzeichen für die Hafencity Hamburgs. Sie soll voraussichtlich Anfang 2017 offiziell eröffnet werden.

Das nächste Ziel war der Marco-Polo-Tower, welcher 2010 eröffnet wurde und in dem 58 Wohnungen in den 17 Stockwerken zur Verfügung gestellt werden. Das Gebäude hat verschiedene Architekturpreise, wie zum Beispiel den Immobilien Oscar, gewonnen.

Dann schauten wir uns das Überseequartier an, wo 6000 Arbeitsplätze auf über 13,7 Hektar Fläche verteilt sind. Das Quartier beherbergt verschiedene Hotels, Gastronomiebetriebe, Büros oder Wohnungen. Die Entwicklungs- und Bauzeit dauert von 2007 bis voraussichtlich ca. 2021.

Die Speicherstadt ist der größte, auf Eichenpfählen gegründete Lagerkomplex der Welt. 1888 wurde der erste Teil gebaut und seitdem wurden immer wieder Teile angebaut. Die Speicherstadt ist im gotischen Baustil errichtet. Hier wurden Waren gelagert, versandfertig gemacht und kontrolliert. Da die Speicherstadt sturmflutgefährdet ist, hatte man in den untersten Geschossen die Waren nur versandfertig gemacht. Diese Sehenswürdigkeit steht unter Denkmalschutz und ist seit 2015 ein UNESCO Weltkulturerbe.

Die Hafencity ist ständig im Wandel und wird stetig erneuert und vergrößert. Die verschiedensten Gebäude waren sehr interessant und gerade das Überseequartier und die Elbphilharmonie geben uns einen guten Einblick in die moderne Architekturkunst.

Ein Beitrag von : Zeynep, Aleyna, Nure, Marek, Emelie, René

Der Marco-Polo-Tower

Der Marco-Polo-Tower

Das SQ Sumatra Überseequartier

Das SQ Sumatra Überseequartier

Gruppenfoto per Drohne

Gruppenfoto per Drohne

Bremen Überseestadt

Am Kaffee-Quartier

Am Kaffee-Quartier

Wir starteten am 14.10.15 unseren Rundgang durch die Überseestadt am Weser Tower an der Haltestelle Eduard Schopf Allee. Der Weser Tower beinhaltet ca. 800 Arbeitsplätze.

Auf dem Weg zur Hafenpromenade kamen wir noch am Kaffeequartier vorbei, dieses ist das ehemalige Eduscho Gebäude. Leider konnten wir uns dieses Gebäude nicht von innen ansehen, es soll aber attraktive Büroflächen besitzen.

Als wir dann unseren Weg fortführten, standen wir irgendwann vor dem Schiff Alexander von Humboldt, dieses kleine Schiff, ob man es glaubt oder nicht, hat 40 Zimmer und es passen bis zu 70 Personen an Deck. Maximal dürfen bis zu 200 Leute an Bord.

Fast direkt gegenüber steht der Schuppen 1. In diesem riesigen Gebäude befindet sich ein Museum für Autos, dort werden auch Sportwagen, Oldtimer und Youngtimer umgebaut. Der Schuppen 1 bietet auch Wohnungen in besonderer Form, die Wohnungen sind zwischen 177 bis 347 Quadratmeter groß und kosten zwischen 496 000 - 928 000 Euro. Dieses beinhaltet natürlich auch ein paar Features, z.B. dass man mit einem fünf Tonnen-Aufzug hoch in einen Innenhof fährt und von dort aus direkt vor seiner Wohnung parken kann. Dieses ist echt ein besonderes Highlight! Und der Spaß hat insgesamt für den ganzen Umbau um die 20 Mio. Euro gekostet.

Vor dem Schuppen 1 stehen ein paar sehr schöne Neubauten, mit ausgefallenen Fassaden, die zum Teil aus Holz oder z.B auch aus geriffelten Metallelementen bestehen.

Auf dem Weg zum Landmark Tower entsteht auf der rechten Seite ein Neubaugebiet. Der Landmark Tower hat 27 Etagen und ist damit bisher das zweitgrößte Gebäude in der Überseestadt.

Der Speicher 11 ist ein kreativer Standort für Dienstleistungsunternehmen, z.B. sind in diesem Gebäude die Hochschule für Künste, das Infocenter, ein Hafenmuseum und mehrere Gastrobetriebe untergebracht.

Überseestadt Bremen Daten und Fakten:

Ein Beitrag von: Kevin, Burak, Lena, Cedric, Piet, Domenik, Jana

Die Alexander von Humboldt

Die Alexander von Humboldt

Eines der Port-Gebäude

Eines der Port-Gebäude

Der Landmark Tower und Green Living

Der Landmark Tower und Green Living

Bremen Altstadt

Wir haben uns am Bremer Roland getroffen, wo uns die Geschichte des Roland erläutert wurde. Dieser steht für die Freiheit der Hansestadt Bremen. Sollte er fallen, so die Überlieferung, wäre die Hansestadt nicht mehr frei.

Von dort aus haben wir das Innere des St.-Petri-Doms besichtigt, in dem der Erzbischof Bezelin und sein Nachfolger Adalbert begraben wurden. Sie haben mit dem Wiederaufbau im Jahre 1041 begonnen, der im Stil der Frühromanik und Spätgotik durchgeführt wurde.

Der Spuckstein neben dem Dom wurde 1881 für Gesche Gottfried gesetzt. Sie war die letzte öffentlich hingerichtete Person in Bremen. Sie beging 15 Morde, indem sie ihre Opfer vergiftete. Der Stein diente der Ächtung ihrer Person, indem  auf ihn gespuckt wurde.

Nach dem Besuch des Spucksteins sind wir zum Rathaus gegangen, das 1405-1410 im spätgotischen Backsteinbau errichtet wurde und nach der Zerstörung im Renaissancestil teilweise wieder aufgebaut wurde. Dort stehen seit 1953 auch die Bremer Stadtmusikanten. Nach der Sage bringt es Glück die Füße des Esels zu berühren.


Johann de Buschener, einer der ersten Architekten, plante 1538 die Bremer Handelskammer, die gegenüber des Rathauses steht. Sie hat eine prunkvolle Fassade mit Verzierungen. In der Langenstraße, der ältesten Straße Bremens, steht das Gebäude „Die Stadtwaage“, wo sich heute die Sparkasse befindet. Wir sind dann zum Ansgarikirchhof gelaufen, hier steht die älteste deutsche Handwerkskammer aus dem 17. Jahrhundert, gebaut im Stil der Weser-Renaissance.


Die  Entstehungsgeschichte der Böttcherstraße begann 1588, die Gebäude weisen historisierende und avantgardistische Baustile auf. Die typische Gassenform wurde erhalten. Ihren Namen erhielt die Straße aus dem Englischen für Fass, weil damals Fassmacher dort arbeiteten. Außerdem ist die Böttcherstraße heute eine der teuersten Einkaufsstraßen der Stadt.

Das Schnoor-Viertel wurde das erste Mal im 13. Jahrhundert erwähnt, die St.-Johannis-Kirche , die wir auch von Innen besichtigen konnten, kam im 14. Jahrhundert dazu. Der Schnoor ist mit seinen schmalen Straßen das älteste Viertel Bremens.

Der Rundgang durch die Bremer Altstadt war sehr informativ, z. B. haben wir viel über die Geschichte der Altstadt erfahren, allerdings konnten die Gebäude, aufgrund des schlechten Wetters, nicht richtig betrachtet werden. Schön finden wir, dass die Gebäude im Großen und Ganzen sehr gut erhalten sind.

Ein Beitrag von: Gizem, Dominic, Calvin, Solveig, Mirco, Melina, Vanessa

Der Dom

Der Dom ist die älteste Kirche der Stadt Bremen und im gotischem Stil gebaut

Die Handelskammer

Die Handelskammer ist eines der besterhaltenen Gebäude der Nachkriegszeit

Die Böttcherstraße

Die Böttcherstraße ist eine der teuersten Einkaufsgegenden in Bremen